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Darts – Das Geschicklichkeitsspiel

Fotolia @kange_one

Geschichtlich Interessantes zu Darts

Das Spiel Darts entstand vermutlich in England im 19. Jahrhundert. Der Name dafür, dürfte jedoch aus dem Französischen stammen, denn die Franzosen setzten im Krieg kleine Wurfwaffen ein, die dem Speer sehr ähnlich waren. Diese wurden Darts genannt.

Ein Experte behauptet sogar, dass speerähnliche Pfeile bereits im 5. Jahrhundert bzw. Wurfspeere sogar vor 400.000 Jahren von den Menschen eingesetzt wurden. Allerdings nicht zum Sport, sondern zum Jagen.

Der Dartsport an sich wurde zwischen 1860 und 1898 gegründet. Die ersten Tuniere / Wettbewerbe fanden im 20. Jahrhundert ebenfalls im Mutterland Großbritannien statt. Zu den Pfeilen gehört die Dartscheibe. Sie ähnelt der des Bogenschießens. Die Pfeile waren anfangs mit Papierflügel zur Stabilisierung ausgestattet, 1989 wurden diese durch Truthahnfedern ersetzt. Der zu Beginn hölzerne Dartkörper wurde gegen Metall eingetauscht. Neben den Pfeilen braucht es eine Dartscheibe. Die Einteilungen auf der Scheibe legte ein Zimmermann fest.

Einteilung der Dart-Scheibe

Es gibt 20 Segmente auf der Scheibe. Den Abständen zwischen den Speichen werden bestimmte Werte zugeschrieben. Der Treffe in der sogenannten „Nabe“ war der mit dem höchsten Wert. Den 20 Segmenten wird eine Wertigkeit zwischen 1 und 20 Punkten zugeteilt. Dar Mittelpunkt (grün) bekommt 25 Punkte und das (rote) Bulls Eye 50 Punkte.

Im Inneren der Dartscheibe befindet sich ein schmaler Innenring, trifft man diesen, verdreifacht sich dessen Wert. Bleibt der Wurfpfeil beim äußeren schmalen Ring stecken, verdoppelt sich die Punktezahl. Der Spieler steht hinter einer Bodenmarkierung, die er nicht übertreten darf, und hat 3 Pfeile zur Verfügung. Damit schießt er auf die Dartsscheibe.

Die Pfeile haben eine Spitze, den Schaft und die Flügel/Blättchen, diese halten den Kurs beim Werfen. Damit ein Wurf gewertet werden kann, muss der Dart in der Scheibe feststecken, bis ihn der Spieler herauszieht.

Pfeilvarianten beim Dartsport

Darts wird in 2 Arten unterteilt:

  • Steel-Darts und
  • Soft-Darts

Die Pfeile von Steeldarts haben eine metallene Spitze und können bis zu 30 cm lang sein. Bei Steeldarts braucht man einen Schreiber, ein sogenannter Score. Dieser schreibt die jeweilige Punktezahlt auf einer Tafel mit und rechnet.

Soft-Darts Pfeile, die auf den Automaten geschossen werden, haben die Spitze aus Plastik und ihre Länge und das Gewicht ist begrenzt. Die Dartscheibe könnte sonst Schaden nehmen. Ca. 16cm darf ein Softdarts sein. Die Punkte beim Werfen werden nicht vom Score mitgezählt, sondern automatisch vom Dartautomaten. Dieser registriert alle Wurfpunkte.

Spielvarianten beim Dart

Neben der Einteilung der Dart-Pfeile gibt es auch Unterteilungen beim Spiel.

301/501 ist die Grundlage für ein Turnierspiel. Hier hat jeder Spieler 301 oder 501 Punkte. Abwechselnd mit den anderen Spieler wirft ein Teilnehmer seine 3 Pfeile auf die Scheibe. Die erreichten Punkte werden von 301 oder 501 abgezogen. Wer zuerst Null Punkte erreicht hat, hat das Spiel gewonnen.

Es kann auch vorkommen, dass ein Spieler in einer Runde mehr Punkte wirft, als die ihm Verbliebenen, so sind seine Werte in der Runde ungültig. Zum Beenden des Spiels muss der Punktestand exakt auf Null sein. Zum Spiel Beenden gibt es verschiedene Methoden. Die Fachbegriffe lauten hierfür Straight-Out, Double-Out, Triple-In, usw. Ebenso gibt es neben der 301/501 Spielvariante noch weitere:

Tactics, Blinder Killer, Fuchsjagd, Shanghai, Around the clock, Double Down 41 usw. Wie bei Steeldarts gibt es auch bei Softdarts verschiedene Spielvarianten. Bei Turniere mit Automaten entscheiden die Veranstalter oder Vereine welche Variante gespielt wird. Dartspieler beherrschen besondere Geschicklichkeit und haben ein Auge für Präzision.

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